Nach der Brandstiftung an zwei Lastkraftwagen im Ortsmittelpunkt von Buchholz gibt es Handlungsbedarf. Das Vertrauen in den Staat bezüglich der Sicherheit nimmt ab. Der Ruf nach mehr Polizei wird lauter. Die Verantwortlichen in der Gemeinde, Verbandsgemeinde und Polizei setzen derzeit auf mehr Prävention, um Straftaten zu verhindern. Die CDU Buchholz wird eine Überarbeitung des Sicherheitskonzepts fordern.

In den vergangenen Monaten kam es vermehrt im Umfeld der Buchholzer Grundschule, Bushaltestelle, Turnhalle, Haus der Vereine und der Bachstraße zu hohen Schäden durch Vandalismus. Obwohl der Polizei dieser Umstand bekannt ist und nach Aussagen der zuständigen Beamten eine erhöhte Bestreifung stattfindet, konnten weder die Taten eingedämmt noch konkrete Täter ermittelt werden. Höhepunkt war der Brand von zwei Lastkraftwagen, die an der Straße „Zum Otenbruch“ abgestellt waren. Die Kosten zur Beseitigung dieser Schäden trägt in der Regel die Allgemeinheit.

 Schon 2018 wurde in der Verbandsgemeinde ein Polizeibeirat gegründet, der sich Schwerpunkt mit der Polizei um Themen rund um die Kriminalprävention in der Verbandgemeinde kümmert. Viele Dinge wurden bereits angepackt, Beratungs- und Aufklärungsveranstaltungen mit den Schulen, auch im Bezug auf Suchtprävention und Drogenmissbrauch. Jetzt wurde kurzfristig ein privater Sicherheitsdienst beauftragt, der mehrmals im Laufe von 24 Stunden zusätzlich zur Polizei Streife fährt. Er wird ab einer bestimmten Nachtzeit auch Personen ansprechen und deren Identität feststellen.

 Jedoch sind aus Sicht der Ortsgemeindeleitung diese Maßnahmen noch nicht ausreichend. Zu Beginn der neuen Wahlperiode wird die CDU Buchholz den Antrag stellen, das Sicherheitskonzept in Buchholz zu überdenken. An den neuralgischen Punkten müsse mit deutlich mehr Licht die „dunklen Ecken“ in der Gemeinde sicherer werden. Zu prüfen wäre auch, ob videogestützte Überwachung machbar ist. In wie weit sind ordnungsrechtliche, bauliche und technische Maßnahmen geeignet, um die Sicherheit zu erhöhen. Das Thema ist komplex, das Thema wird lebhaft diskutiert, das Thema muss „auf den Tisch“.

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